Nadja Salameh begann ihre musikalische Ausbildung am Peter Cornelius Konservatorium in Mainz und setzte sie an der privaten Scuola del Beicanto in Bad Homburg fort. Sie studierte zusätzlich bei Cornelius Reid in New York und erlangte parallel zu ihren Gesangsstudien den Magistergrad im Fach Musikwissenschaften an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Dort konnte sie mit Sergio Celibidache zusammenarbeiten und belegte zahlreiche Meisterkurse unter anderem bei Helmuth Rilling und Leonard Hokanson, dem langjährigen Klavierbegleiter von Hermann Prey.

 

Ihre dunkle, warme und unverwechselbar timbrierte Stimme von grosser Ausdruckskraft und weitem Umfang erlaubt ihr neben der klassischen Literatur für Mezzosopran auch das Konzerfach für Alt mühelos abzudecken. Zu ihrem Repertoire gehören die grossen kirchenmusikalischen Werke von Bach, Brahms, Beethoven, Dvorak, Mozart und Rossini, wobei sie in den Oratorien von Händel ebenfalls zu Hause ist.

 

Ihr Liedrepertoire umfasst die deutschen romantischen Liedkomponisten von Schumann bis Strauss, aber auch spanische Kompositionen wie bspw. die Siete Canciones Populares von Manuel de Falla, die sie innerhalb ihres Programms Zigeunerszenen auf erfolgreicher Deutschlandtournee präsentierte.

 

Den Schwerpunkt ihres Opernrepertoirs umfasst neben den Hosenrollen des 19. Jahrhunderts von Bellini, Donizetti und Rossini und den berühmten Frauengestalten wie die Carmen auch die komischen Partien dieser Zeit wie bspw. die Isabella aus Rossinis Oper L'Italiana in Algeri.

 

Seit 1997 führen sie ihre Engagements nach Frankreich, Italien, der Schweiz und den USA, wo sie als Konzert- und Opernsängerin aufgetreten ist.

 

 

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